Alle Beiträge von Thorben Schmidt

Kalimera aus Athen

17 Schüler*innen der 9. Klasse sind aktuell auf Kulturreise in Athen, um dort die griechische Kultur und Mythologie zu erkunden. Nach Aufstieg auf den Götterfelsen wurde die Akropolis praktisch erforscht, im Anschluss daran dann theoretisch im Akropolis Museum erkundet, ganz nach Aristoteles “Was man lernen muss, um es zu tun, das lernt man, indem man es tut!”

Flaschengarten selber machen

Wir, die Klasse 6 RB, waren mit unserer Klassenlehrerin Frau Seitz und
Frau Anger auf der Bundesgartenschau in Heilbronn. Nachdem wir den
Spielplatz erkundet hatten, konnte jeder Schüler in einem Einmachglas
seinen eigenen Garten anlegen und mit nach Hause nehmen. “Wir sollten
viel öfter Ausflüge in die Natur machen!” meinte Medine anschließend
begeistert.

Schüleraustausch mit Rouffach 2019

Auch dieses Jahr durften wir eine Schülergruppe aus Rouffach begrüßen. 11 Schülerinnen und ein Schüler aus dem Collège Jean Moulin waren vom 20. bis 24. Mai zu Gast bei Schülern der 7. bis 9. Klasse, die Französisch als Wahlpflichtfach gewählt haben.

Sprachen lernen und Brücken bauen!

Ein vielfältiges Programm erwartete die Austauschschüler. Leider fiel das Minigolfspielen am Montag ins Wasser, aber die Spiele im Klassenzimmer fanden großen Beifall. Besonders gut kam „Sofa“ oder auch „Parlament“ genannt an. Am Dienstag konnten die Unterschiede im Schulsystem zwischen Frankreich und Deutschland festgestellt werden, denn da begleiteten die französischen Schüler ihre Austauschpartner in den Unterricht. Die Experimenta und die BUGA waren Ziel des Ausfluges am Mittwoch und am Donnerstag ging es für die französischen Schüler ins Ludwigsburger Schloss zu einer Führung auf französisch. Abends gab es einen Grillabend auf dem Schulhof und das war leider auch schon der Abschlussabend. Viel zu schnell ging die Woche vorbei. Am Freitag flossen dann einige Tränen beim Abschied.

Dt. 31.5.2019

SMV-Sammelaktion: Alte Handys abgeben – Berggorillas retten!

100 Millionen ausrangierte Handys und Tablets liegen in deutschen Schubladen. Doch nutzlos sind sie ganz und gar nicht: Mit diesen Geräten können Affenleben gerettet werden!

Die in Mobiltelefonen enthaltenen Metalle werden aus Roherzen gewonnen, die häufig in Zentralafrika abgebaut werden, teilweise mitten im Lebensraum der Gorillas. Werden Althandys recycelt oder aufbereitet und wiederverwendet, müssen weniger Rohstoffe abgebaut werden. Auch dem Hausmüll wird dadurch tonnenweise Elektroschrott erspart. Handyrecycling ist also aktiver Umwelt- und Lebensraumschutz!

Mit Ihrer Handyspende können auch Sie den Gorillas helfen! Unterstützen Sie die SMV-Sammelaktionan der Sophie-La Roche-Realschule und gewinnen Sie ein Schul-T-Shirt.

SMV Sportturnier

Am Donnerstag vor den Faschingsferien fand unser jährliches Sportturnier der SMV statt. Unsere Schülersprecher Philipp und Saskia organisierten für alle 9er und 10er Wettbewerbe in Badmax, Tischtennis und Hockey. Alle Aufgaben wurden von den Schülerinnen und Schülern selbst übernommen, sie waren nicht nur auf dem Feld, sondern auch als Schiedsrichter und im Turnierbüro aktiv. Der sportliche und spannende Vormittag war ein voller Erfolg. Auf diesem Weg möchten wir uns ganz herzlich bei allen Beteiligten bedanken.

Erfolgreiche Navigation zum Zielberuf

Am Donnerstag, den 31. Januar um 19:00 Uhr fand bereits zum vierten Mal der Informationsabend „Berufliche Zukunft“ an der Sophie La Roche-Realschule in Bönnigheim statt, der Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zur Berufswahl unterstützen soll.

12 schuleigene Elternexperten, fünf weiterführende Schulen aus den Landkreisen Ludwigsburg und Heilbronn sowie acht regional ansässige Betriebe gestalteten ein buntes Angebot.

Der Abend begann um 19:00 Uhr mit einer Ansprache von Schulleiter Mirko Samietz und der Elternbeiratsvorsitzenden Bettina Drevensek, welche die rund 120 Schülerinnen und Schüler sowie die anwesenden Betriebe und Referenten herzlich willkommen hießen.

Die Beauftragte für Berufsorientierung (BO) Andrea Kübler erkläre im Anschluss den Ablauf des Abends. Dieser bestand darin, dass sich die Schülerinnen und Schüler an drei selbstgewählten Informationsrunden zu je 25 Minuten über das jeweilige Angebot informieren konnten. Im Vorfeld hatten sie hierfür eine Auswahl aus den angebotenen Berufsfeldern und weiterführenden Schulen getroffen und erhielten nun alle einen individualisierten Laufzettel für den Abend.

Ein Novum des diesjährigen Abends bestand darin, dass neben den neunten Klassen des M-Niveaus, die auf den Realschulabschluss zusteuern, auch erstmalig eine achte Klasse des G-Niveaus anwesend war. Diese Schülerinnen und Schüler verlassen die Schule bereits am Ende der neunten Klasse mit dem Hauptschulabschluss und müssen sich dementsprechend schon ein Jahr früher beruflich orientieren als ihre gleichaltrigen Mitschüler.

In diesem Schuljahr konnten die Kreissparkasse Ludwigsburg, die AMANN Group, die Firma SCHUNK, die IBB Bönnigheim, die Firma Konzelmann, die Sozialstation Bönnigheim, das Ingenieurbüro SSIFT und Netze BW für den Abend gewonnen werden.

Zudem präsentierten mit der Mathilde-Planck Schule und der Carl-Schäfer-Schule zwei weiterführende Schulen aus den Landkreisen Ludwigsburg sowie mit der Gustav-von-Schmoller Schule, der Johann-Jakob-Widmann-Schule und der Andreas-Schneider-Schule drei Heilbronner Schulen die möglichen Bildungswege nach der Realschule.

Als Experten für ihren Beruf waren in diesem Jahr zwölf Eltern anwesend, welche die verschiedensten Berufe vorstellten und ihre Berufserfahrungen mitteilten.

So konnte man beispielsweise bei Herrn Mushin Bilici erfahren, wie die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker abläuft und welche Voraussetzungen ein Bewerber erfüllen muss. Er erklärte den anwesenden Jungen: „Automechaniker bedeutet nicht nur schrauben oder ein Rad runtermachen. Die neueren Autos heutzutage haben viel Elektronik verbaut. Wenn jetzt ein Kunde kommt und sagt, dass kein Ton aus dem Lautsprecher komme oder es krächze, dann must du wissen, wie und wo die Lautsprecher verbaut sind.“

Referentin Nida Emekse zeigte wortwörtlich hautnah, was es bedeutet eine Medizinische Fachangestellte zu sein: Sie hatte ihren Mann und ihre Tochter mitgebracht, bei denen sie Blut abnahm und den Blutzuckergehalt bestimmte. „Das mache ich bestimmt zehnmal am Tag“, erklärte sie lachend. Außerdem rufe sie die Patienten auf und mache zunächst eine Anamnese: „Ich bereite so viel wie möglich vor, damit der Arzt nicht mehr so viel machen muss.“

Für alle Referenten, gab es zudem die Möglichkeit sich im Experten-Café zu stärken, welches von engagierten Eltern vorbereitet und betreut wurde.

Seinen Abschluss fand der Abend mit dem Dank an alle Beteiligten, vor allem auch den zahlreichen Helfern, durch die Elternbeiratsvorsitzende Bettina Drevensek. Sie bedankte sich außerdem besonders bei Andrea Kübler, welche mit ihr gemeinsam den Abend organisiert hatte. Durch diese gelungene Veranstaltung  konnte ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum Zielberuf erreicht werden, welcher die umfangreiche Berufsnavigation der mit dem Berufswahlsiegel BORIS ausgezeichneten Schule ergänzt.

Wintersporttag 2019 der Sophie La Roche-Realschule

Am 25. Januar fand der diesjährige Wintersporttag der Sophie La Roche-Realschule und des Alfred-Amann-Gymnasiums Bönnigheim statt. Um 5.30 Uhr trafen sich 52 Schüler und fünf Lehrer der beiden Schulen, nach der Verladung des Materials ging es eine Viertel Stunde später los. Unsere Busfahrerin brachte uns ohne Stau nach Oberstorf ans Fellhorn, wo wir gegen 9.15 Uhr ankamen. Schnell waren die Skier und Snowboards ausgeladen und die Liftkarten verteilt.

Als wir oben aus der Gondel stiegen, empfing uns Sonnenschein bei knackigen minus zehn Grad. Die 18 Realschüler aus den Klassen sechs bis zehn verteilten sich auf zwei Gruppen, die dann mit Frau Ballat und Herrn Nägele die ersten Abfahrten bei perfekten Schneebedingungen in Angriff nahmen. Es zeigte sich schnell, dass alle Teilnehmer ihre Skier und Snowboards gut beherrschten, so dass man nie lange auf andere warten musste. Zuerst fuhren wir die Lifte auf der deutschen Fellhornseite, ab etwa 11 Uhr ging es dann über die Grenze auf die österreichische Kanzelwandseite. Dort fuhren wir die lange Talabfahrt bis nach Riezlern ins Kleine Walsertal. Dies machte den Gruppen so viel Spaß, dass wir oben angekommen noch einmal diese längste Abfahrt des Skigebiets nahmen.

Gegen 12.30 Uhr trafen wir uns an der Mittelstation des Fellhorns mit allen Teilnehmern zur Mittagspause. Bei strahlendem Sonnenschein konnte man bei mittlerweile etwas angenehmeren Temperaturen sogar draußen sitzen um etwas zu essen. Anschließend konnten die Schüler in Gruppen von mindestens drei Leuten unabhängig im Skigebiet unterwegs sein. Die Lehrer waren ebenfalls auf den Pisten präsent, so dass man sich immer wieder sah.

Wie vereinbart fanden sich alle um 15.30 Uhr wieder am Parkplatz im Tal ein. Nur fünfzehn Minuten später war alles verladen und wir konnten wieder Richtung Heimat starten. Auch die Fahrt nach Bönnigheim verlief ohne Stau, so dass wir um 19.15 Uhr wieder am Parkplatz der Schule ankamen. Alle Teilnehmer haben sich mustergültig verhalten und waren absolut zuverlässig, deshalb gab es noch ein großes Lob von den Lehrern. Kein Teilnehmer hatte sich verletzt, so dass alle zwar müde aber sehr zufrieden von ihren Eltern abgeholt werden konnten. Der Wintersporttag 2019 war eine tolle Veranstaltung, wir freuen uns schon auf die nächste Auflage im kommenden Jahr.

09.11.2018: Gedenkstättenbesuch der 10Rb in der Vaihinger KZ-Gedenkstätte

– ein Bericht von Celina Storz und Saskia Schmidt, 10Rb

Geschichte des Lagers

Die Verfolgung und Vernichtung der Juden ist bis heute ein sehr bedrückender Abschnitt deutscher Vergangenheit. Die Juden aus verschiedenen Ländern (z.B. Polen, Frankreich, Deutschland…), wurden von den Nationalsozialisten verfolgt und vernichtet.

Sie kamen in Konzentrationslager oder Arbeitslager wie das KZ-Vaihingen/Enz. Dieses KZ war von August 1944 an ein Arbeitslager für KZ-Häftlinge und wurde im November 1944 in ein Kranken- und Sterbelager umgewandelt. Die arbeitsfähigen Häftlinge wurden in andere Lager verlegt.

Mit dem ersten Transport kamen 2188 zumeist polnische Juden nach Vaihingen. Die Häftlinge mussten täglich harte Arbeit leisten. Der Alltag begann um 4 Uhr morgens. Bei einem sehr frühen Apell wurden sie gezählt. Danach mussten sie unter anderem in einem Steinbruch arbeiten. Dort hatten sie z.B. die Aufgabe Bausteine und Materialien vom oberen Rand des Steinbruchs herunter auf das Fundament der zu erbauenden Fabrik zu bringen. Es sollten Messerschmitt-Flugzeuge produziert werden.

Die Häftlinge bekamen während des Tages sehr wenig zu essen, wodurch sie sehr abmagerten. Selten bekamen sie heimlich etwas von den Bürgern zugesteckt. Manche kamen durch die schwere Arbeit und dem wenigen Essen ums Leben.

Die meisten starben aber wegen der völlig unzureichenden Hygiene, der Schikanen und hochansteckender Krankheiten ab November 1944, als das Lager ein Krankenlager wurde. Im Februar 1945 wurde Flecktyphus ins Lager eingeschleppt. Die Sterberate stieg auf 33 Tote pro Tag.

Bis zur Befreiung wurde die Häftlinge oft sich selbst überlassen, medizinische Hilfsmittel gab es kaum. Anfang April 1945 wurde das Lager durch die französischen Truppen befreit.

Mit den Tätern geschah nicht sehr viel. Es gab einen großen Prozess im Jahre 1947. Dort wurden 42 SS-Leute der Wachmannschaften vieler Außenlager des KZ-Natzweiler angeklagt. Nach einem 7-wöchigen Prozess wurden 10 zum Tode verurteilt, 8 Täter wurden frei gesprochen und die anderen wurden zu Zwangsarbeit verurteilt. Einen weiteren Prozess gab es gegen einen Täter, der im Steinbruch Aufseher war. Er wurde wegen starker Körperverletzung zu 8 Monaten Haft verurteilt.

Die KZ-Gedenkstätte in Vaihingen/Enz mit dem Ehrenfriedhof

Die KZ Gedenkstätte in Vaihingen/Enz hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Opfer zu ehren und ihnen zu gedenken. In Gedenkfeiern versucht sie dies umzusetzen und vor allem die Ereignisse bewusst in die Öffentlichkeit zu befördern. Die Gedenkstätte möchte die jungen Menschen über das grausame und unmenschliche Nazisystem aufklären. Bücher, Artikel, Broschüren und Filme werden veröffentlicht, um die Schicksale der Insassen zu verdeutlichen.

In der Gedenkstätte Vaihingen/Enz gibt es neben den Friedhof und neben dem KZ, auch das denkmalgeschützte Fundament der Bade- und Entlausungsbaracke. Dort wird mit Hilfe einer Medieninstallation die Geschichte des Lagers nachgezeichnet. Als die Gedenkstätte gegründet wurde, war es auch das Ziel, diese Orte zu erhalten.

Auf dem Gelände des heutigen Friedhofs, auf dem 1.267 Opfer begraben sind, gab es früher 13 Massengräber. Es wurden große Löcher, gegraben, in die die Toten aufeinandergelegt wurden.

Im Jahre 1954 exhumierte eine Gräberkommission die 13 Massengräber mit ca. 1.488 Leichen. 220 Leichen wurden identifiziert und in ihr Heimatland überführt, der Rest der Opfer wurde auf dem Friedhof Vaihingen/Enz 1958 bestattet.

Kontakt mit überlebenden Zeitzeugen und Angehörigen

In der heutigen Zeit gibt es auch noch Zeitzeugen aus dieser bedrücken Zeit, was sehr wichtig und wertvoll ist. Unter ihnen Wendelgrad von Staden, sie schrieb das Buch „Nacht über dem Tal“, in dem die Geschichte des Lagers und dessen Insassen erzählt wird.

Ein wichtiger Punkt für die Gedenkstätte ist der regelmäßige Kontakt mit überlebenden Zeitzeugen und ihren Angehörigen. 

Die Gedenkstätte Vaihingen/Enz hatte nach ihrer Gründung mehrere Treffen mit Zeitzeugen. Zuletzt, zwischen dem 8. und dem 12. April 2015 kamen 8 der Überlebenden mit ihren Angehörigen, in die Gedenkstätte Vaihingen/Enz zu Besuch. Auch davor gab es schon Besuche von Überlebenden, wie im Jahre 2001. Dort reisten die ehemaligen Häftlinge, aus 9 Nationen mit ihren Angehörigen an. Im Jahre 2005 gab es in der Gedenkstätte Vaihingen/Enz einen wiederholten Besuch von Menschen aus 7 Nationen. Diese Treffen waren immer im Zeitraum des Jahrestags der Befreiung – dem 7. April.


Warum uns der Gedenkstättenbesuch wichtig ist

Uns ist es wichtig mehr über das Thema zu erfahren. Auch wenn es ein sehr grausamer Punkt in der Geschichte ist, finden wir, dass auch die Jugend über dieses Thema Bescheid wissen sollte.

Uns ist es ebenfalls wichtig, dass Gedenkstätten oder ehemalige Konzentrationslager heute noch erhalten sind, um trotz der Grausamkeit mehr darüber zu erfahren. Was damals passiert ist, empfinden wir als eine sehr schlimme Zeit, und wir hoffen dass so etwas nie wieder geschieht.