Notfallbetreuung ab 27. April 2020

Sollten Sie die Notfallbetreuung in Anspruch nehmen wollen/müssen, bitten wir dringend um Rückmeldung am Vortag bis 12 Uhr (gilt auch für die Betreuung am Montag) per Mail unter poststelle@slrr.schule.bwl.de . Sie erhalten am gleichen Tag noch eine Rückmeldung per Mail oder Telefon und erfahren die weiteren Einzelheiten. Nur wenn wir die Anfrage bestätigt haben, findet die Betreuung für Ihr Kind statt.

Folgendes Zeitfenster können wir anbieten:

Mo – Fr von 07:35 bis 15:20 Uhr (1. Stunde bis einschl. 8. Stunde). Ausgenommen sind gesetzliche und bewegliche Feiertage. Einen Mittagstisch (Mensa) können wir nicht anbieten.

Laut Verordnung des Kultusministeriums steht die Notfallbetreuung ausschließlich für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 7 zur Verfügung.

Berechtigt zur Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung sind Kinder, deren Erzie-
hungsberechtigte beide
 
1. einen Beruf ausüben, dessen zugrundeliegende Tätigkeit zur Aufrechterhaltung
der kritischen Infrastruktur nach Absatz 8 beiträgt, und sie unabkömmlich sind
oder
2. eine präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit außerhalb der Wohnung wahrnehmen
und dabei unabkömmlich sind und sie durch ihre berufliche Tätigkeit an der Betreuung gehindert sind. Der Unabkömmlichkeit beider Erziehungsberechtigten nach Satz 1 steht es
gleich, wenn eine Person alleinerziehend ist und sie die Voraussetzungen nach Satz 1 Nummer 1 oder 2 erfüllt.
Das Vorliegen der Voraussetzungen nach Satz 1 ist durch Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung des Arbeitgebers beziehungsweise des Dienstherrn zu belegen. Bei selbstä
ndig oder freiberuflich Tätigen tritt an die Stelle der Bescheinigung nach Satz 3
die eigene Versicherung, dass die Voraussetzungen nach Satz 1 vorliegen.
Die Erziehungsberechtigten nach Satz 1 und Alleinerziehende nach Satz 2 haben darüber hinaus zu versichern, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.
 
Sofern die Betreuungskapazitäten der Einrichtung nicht ausreichen, um für alle nach
teilnahmeberechtigten Kinder die Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung zu ermöglichen, sind vorrangig die Kinder aufzunehmen,
1. bei denen mindestens einer der Erziehungsberechtigten oder die oder der Alleinerziehende
in der kritischen Infrastruktur nach Absatz 8 tätig und unabkömmlich ist,
2. für die der örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe feststellt, dass die Teilnahme an der Notbetreuung zur Gewährleistung des Kindeswohls erforderlich ist oder
3. die im Haushalt einer oder eines Alleinerziehenden leben.
 
Sofern die Betreuungskapazitäten der Einrichtung nicht ausreichen, entscheidet die Gemeinde, in der die Einrichtung ihren Sitz hat, nach pflichtgemäßem Ermessen über die Aufnahme der Kinder.