Das erste Geschäftsessen kann kommen

An den ersten beiden Tagen des Monats besuchten 34 Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen den „Knigge-Kurs“ im Restaurant Adler am Schloss in Bönnigheim. Der Kurs kann im Rahmen des Aktionspasses zur Berufsorientierung als kostenpflichtiges Zusatzangebot gebucht werden und kostet pro Person dreißig Euro. Begleitet wurde der Kurs in diesem Jahr am ersten Abend von Julia Heppner und am zweiten Abend von Manfred Birke, die jeweils mit einer kleineren Schülergruppe um 17:30 Uhr im Restaurant eintrafen.
Vor dem Betreten des einladenden Gasthauses stand allerdings schon die erste kleinere Hürde an: Die Schüler waren aufgefordert worden, sich dem Anlass entsprechend eher chic zu kleiden. Dieses wurde von einigen Schülern sehr ernst genommen, während andere den Begriff elegant eher weitläufiger interpretierten. Der Großteil meisterte diese Aufgabe allerdings zufriedenstellend.
Innen wurden die jungen Damen und Herren zunächst von der Referentin des Abends, Alexandra Steigerwald, begrüßt. Sie führte die Gruppe ein Stockwerk höher in einen eigens für den Kurs eingerichteten, festlich dekorierten Bereich. Beim Anblick der vielen verschiedenen Gläser und des zahlreichen Bestecks, konnte man bei einigen Teilnehmern auch schon die ersten verwunderten Blicke beobachten.
Den ersten Teil des Abends bildete dann eine durch PowerPoint gestützte Vorstellung der aktuellen Knigge-Regeln. Hierbei wurden die Schülerinnen und Schüler und ihr Vorwissen miteinbezogen und sie bekamen im Gegenzug ebenso Antworten auf ihre Fragen. Alexandra Steigerwald erklärte zu Beginn die Entstehung der Knigge-Regeln und arbeitete sich dann durch die verschiedenen Bereiche wie anlassgemäße Kleidung, korrektes Verhalten beim Smalltalk bis zur Königsdisziplin, den Benimmregeln bei Tisch, vor. „Niemals als Erster Platz nehmen, erst nach Aufforderung des Gastgebers!“, erklärte sie den Schülern. Sehr höflich sei es auch, wenn man als Mann einer Dame den Stuhl zurechtrücke, damit sie sich setzen könne. „Dies sollte man vielleicht nicht bei der eigenen Schwester tun, bei der Mutter oder bei einem Date ist dies aber durchaus angebracht“, fügte sie hinzu.
Die erlernten Regeln konnten die Schüler im Verlauf dann gleich an einem Vier-Gang-Menü einüben. Im ersten Gang, Bietigheimer Blattsalate und Brot mit verschiedenen Aufstrichen, konnten die Schüler gleich unter Beweis stellen, dass sie beim Besteck die Regel „Von außen nach innen“ verinnerlicht hatten.
Der zweite Gang erforderte im wahrsten Sinne des Wortes Fingerspitzengefühl: Es galt möglichst elegant eine Garnele zu schälen, die auf Spaghetti mit Kirschtomaten thronte. Beim Anblick des vielbeinigen Meeresbewohners machte manch einer große Augen, doch der Genuss der selbst geschälten Garnele überwog bei den meisten dann doch. Die Vegetarier und Allergiker hatten es hier leichter: Sie durften sich auf mediterranes Grillgemüse als Zugabe auf ihren Spaghetti freuen.
Während des Essens durfte auch das Trinken aus den passenden Gläsern geübt werden. Allerdings wurde, aus Rücksichtnahme auf das Alter der Teilnehmer, weißer und roter Traubensaft verwendet. Dies störte aber nicht im Geringsten das eifrige Bemühen der Schüler, sich auch hier so elegant wie möglich zu verhalten. Sie gewöhnten sich schnell an die Nachfrage der Kellnerinnen nach mehr „Wein“ und wurden von Gang zu Gang sicherer im Umgang mit dem Tischgedeck.
Deshalb stellte auch der eigentlich eher schwer zu essende Geflügelspieß, der die Schupfnudeln des Hauptganges begleitete, für die Schüler kein Problem mehr dar. Alle meisterten diese Aufgabe ohne Soßenflecken oder herumfliegende Fleischstücke.
Die Belohnung des Abends folgte in Dessertform als Crêpe mit Vanilleeis und Schokoladensauce sowie durch Alexandra Steigerwald, die den Schülern ihr Lob aussprach und im Anschluss feierlich jedem Schüler sein persönliches Knigge-Zertifikat überreichte. Gegen 21:30 Uhr endete der harmonische Abend für die Schüler mit gefülltem Magen und viel neuem Input. Das erste Geschäftsessen sollte jeder von ihnen nun erfolgreich meistern können.

Berufsinformationen aus erster Hand

Am Dienstag, den 31. Januar um 18:00 Uhr fand bereits zum dritten Mal der Informationsabend „Berufliche Zukunft“ an der Sophie La Roche-Realschule statt.
Das Besondere dabei: Neben der Vorstellung von sechs weiterführenden Schulen erhielten die Schüler direkte Informationen und Antworten von berufstätigen Eltern, die sich zur Vorstellung ihres Berufsbildes bereiterklärt haben. Das Ziel ist es, dadurch einen authentischen Einblick in den jeweiligen Beruf zu ermöglichen.
Der Abend begann um 18:00 Uhr mit einer Ansprache von Schulleiter Mirko Samietz, der die Schüler und Referenten herzlich willkommen hieß und die Wichtigkeit des Engagements der Elternschaft für diesen Abend betonte. Konrektor und Leiter des Teams für Berufsorientierung, Rainer Mayer, bedankte sich für die gute Vorarbeit der Elternbeiräte Herr Martin Hartmann und Frau Bettina Drevensek und wies nochmals auf die Auszeichnung der Schule mit dem BoriS Berufswahlsiegel hin, welches die Schule für ihre besondere Unterstützung der Schüler in der Berufswahlfindung bis 2021 rezertifiziert bekommen hat.
Im Anschluss an die Vorstellung des Ablaufs, durch die BORS-Beauftragte Andrea Kübler, konnten die Schüler bei geöffneten Türen in das breit gefächerte Angebot der Eltern-Experten „hineinschnuppern“, die 19 verschiedene Berufsbilder vorstellten. Zusätzlich präsentierten sechs weiterführende Schulen, welche Anschlussmöglichkeiten den Realschülern nach ihrem Abschluss offenstehen.
Im Vorfeld hatten die Schüler bereits die Möglichkeit aus den Angeboten jene auszuwählen, die sie am meisten interessieren, um sich dann in drei Informationsrunden mit den von ihnen ausgesuchten Berufsbildern und weiterführenden Schulen vertraut zu machen.
Die Experten hatten keine Mühen gescheut, die Schüler umfassend zu informieren und ihre Berufe hautnah zu präsentieren. So konnte man beispielsweise beim Berufsbild der Friseurin erleben, wie man Haare professionell glättet oder die richtige Tönung zur Naturhaarfarbe findet. Referentin Kübra Simsek betonte zudem, wie wichtig das Zusammenspiel von Theorie und Praxis sei und dass man sich der körperlichen Anstrengung, die dieser Beruf mit sich bringt, bewusst sein müsse.
Gundula Muth, welche die Arbeit der medizinischen Fachangestellten vorstellte, erklärte mit viel Humor, welche Fähigkeiten ein Bewerber mitbringen muss: „Wenn du nicht viel reden möchtest und Menschen nicht gerne anfasst, ist es der falsche Beruf für dich!“, lautete ihre Zusammenfassung.
Zukünftige Maschinenbauingenieure konnten sich bei Herrn Christof Weis informieren, der verschiedene Bauteile von Getrieben und Motoren sowie Filmsequenzen mitgebracht hatte.
Auch die sechs weiterführenden Schulen präsentierten die möglichen Bildungswege für die Realschüler mit viel Engagement und auf kreative Art und Weise, beispielsweise über Stationenarbeit.
Seinen Abschluss fand der Abend mit Danksagungen an alle Beteiligten und einer Feedbackmöglichkeit am Ausgang. Diese zeigte auch sehr schnell: Es war ein gelungener Abend, der sicher nicht der Letzte seiner Art gewesen sein wird.

Spendenaufruf am Schulzentrum

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler der Sophie La Roche – Realschule und am Schulzentrum Bönnigheim, liebe Gäste auf unserer Homepage,

durch einen Hausbrand ist einer unserer Schüler überraschend völlig mittellos geworden. Seine Mutter und er konnten sich zum Glück – den Umständen entsprechend nur leicht verletzt – retten. Das Gebäude in Meimsheim und der Besitz der Familie wurde durch das Feuer völlig zerstört.

Die Familie steht deshalb vor einem kompletten Neuanfang. Für die kommenden Tage findet die Familie Unterkunft bei einem befreundeten Ehepaar in Zaberfeld. Hoffentlich so lange, bis eine neue Wohnung gefunden ist.

Vielleicht sehen sie ja persönlich/ seht ihr als Klasse eine Möglichkeit mit einer Spende der Familie in dieser schlimmen Situation unter die Arme zu greifen.

Der Förderverein der Sophie La Roche – Realschule und des Alfred Amann Gymnasiums unterstützt die Sammelaktion ebenfalls. Geldspenden können unter dem Betreff „Brandschaden“ auf das Konto des Fördervereins (VR-Bank Neckar-Enz, IBAN DE 85 6049 1430 0463 3960 06) eingezahlt werden. Auch Sachspenden sind nach Rücksprache mit Herrn Samietz möglich.

Für ihre/eure Hilfsbereitschaft möchte ich mich stellvertretend für die Schulgemeinschaft am Schulzentrum in Bönnigheim und der betroffenen Familie an dieser Stelle recht herzlich bedanken!

Mirko Samietz, Schulleiter der Sophie La Roche – Realschule Bönnigheim

Weihnachtsbaumsammlung

am Samstag, 07.01.2017

ab 9.30 Uhr

in Bönnigheim, Hohenstein und Hofen

Baum

Wie jedes Jahr sammeln wir Bönnigheimer Schüler/innen – Klasse 9Rd, Realschule – gegen eine kleine Spende Ihre Christbäume ein. Mit Ihren Spenden möchten wir uns einen Zuschuss für unsere Abschlussfahrt erarbeiten.

Vielen Dank im Voraus

die Schüler/innen der 9Rd

Chiara ist die beste Leserin an der SLRRS

Schon vor einiger Zeit haben die drei sechsten Klassen einen Klassensieger bzw. eine Klassensiegerin in klasseninteren Vorlesewettbewerben ermittelt. Am Mittwoch den 7.12 war nun der Tag gekommen, an dem der oder die schulbeste Leser/in ermittelt werden sollte. Freundlicher Weise durfte der Wettbewerb wieder in der Stadtbücherei veranstaltet werden. Frau Holzwarth hatte alles für das Event vorbereitet, sodass die Schülerinnen und Schüler einfasch nur platznehmen mussten. Vielen Dank dafür!!!

Siegerfoto

Filipp, Noell und Chiara waren angetreten, um sich im Vorlesen zu messen. Nacheinander haben die Leser ihre Bücher zunächst vorgestellt und dann aus ihnen vorgelesen.

Herr Samietz und Frau Holzwarth waren die Jury, die im Anschluss an die Darbietungen den Gewinnner küren sollten.

Nach den sehr gelungenen Vorträgen kam die Jury zu einer Entscheidung: Chiara, die aus dem Buch „Die Glücksbäckerei“ von Kathryn Littlewood vorgelesen hatte, machte ganz knapp das Rennen vor Filipp und Noell.

Belohnt wurde der Erfolg mit Urkunden und Gutscheinen. Chiara darf im März 2017 die Schule im Kreisentscheid vertreten. Wir drücken alle die Daumen!!!

Der neue Schulkunstkalender 2017 ist da!

Noch auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk?

Kalender 2017

Von Schülern aller Jahrgangsstufen der Sophie La Roche-Realschule für Schüler, eure liebe Familie oder einfach für gute Freunde. Der Schulkunstkalender sollte in diesem Jahr unter keinem Weihnachtsbaum fehlen!

Für 9,95 Euro ist unser Kalender ab kommender Woche immer montags und donnerstags in der großen Pause sowie bei unserem mobilen Verkauf auf dem Weihnachtsmarkt in Bönnigheim am 26. und 27. November erhältlich.

 

Die Klasse 8Rb wünscht eine schöne Adventszeit und viel Freude beim Verschenken.

Weihnachten im Schuhkarton

Weihnachten – dazu gehören Geschenke!
Das stand auch für alle Schüler und Schülerinnen der Klasse 5Ra fest. Leider ist das aber nicht für alle Kinder selbstverständlich. Daher entschied sich die Klasse 5Ra der Sophie la Roche-Realschule mit ihrer Klassenlehrerin dieses Jahr bei der Aktion Weihnachten im Schuhkarton mitzumachen.

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Bei dieser Aktion packt man einen Schuhkarton mit kleinen, nützlichen Geschenkchen. Diese Kartons werden bei Sammelstellen abgegeben und gelangen dann zu Kindern in ganz Europa, die an Weihnachten keine Geschenke bekämen.
Am Donnerstag Nachmittag trafen sich daher alle Kinder der Klasse und packten gemeinsam mit einigen Eltern und Geschwistern Schuhkartons in Geschenkpapier ein. Als Geschenke hatten sie Schulhefte, Stifte, kleine Spielzeuge, manches Nützliche wie Zahnbürsten und natürlich etwas Süßes besorgt.  In manchem Schuhkarton versteckten sie noch eine persönlich gestaltete Postkarte mit Weihnachtswünschen. Als Abschluss der schönen sozialen Aktion feierte die Klasse 5Ra noch ein kleines Klassenfest. Nun warten wir gespannt, bis wir im Frühling etwa erzählt bekommen, in welchem Land wir Weihnachtsmann spielen durften!

Klasse 10Rb besucht KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz

Passend zum Unterricht besuchten wir, die Klasse 10Rb, am Mittwoch, den 28.09.2016 die
KZ-Gedenkstätte in Vaihingen mit Herr Mayer und Herr Mangold. Zu Beginn wurden wir von Herr Mayer mit allgemeinen Informationen über das ehemalige Arbeitslager informiert.

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Die Gedenkstätte
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In der ehemaligen Bade- und Entlausungsbaracke

 

 

 

 

 

 

Es war erschreckend mitzubekommen was für teilweise junge Menschen dort ums Leben kamen. Als nächstes sind wir alle zusammen in die frühere Bade- und Entlausungsbaracke, in der eine Medieninstallation zu sehen ist, gegangen. Dort haben wir einen kleinen Dokumentarfilm angeschaut, der mit Augenzeugen- und Forschungsberichten aufwartete.

Die Halle war ein früheres Badehaus für die Insassen, in der sie geduscht haben und auch entlaust wurden. Als wir in der Halle waren, hatten wir ein komisches Gefühl. Dort einen Film anzuschauen hat sich anders als im Klassenzimmer angefühlt, weil es in der Halle sehr kalt war und der Film eine Art 3D-Effekt hatte. Wir fanden es während der Bildercollage auch schlimm, die Leichen zu sehen und über schreckliche Schicksale von Insassen zu erfahren. Es war seltsam auf einem ehemaligen Teil eines Konzentrationslagers zu stehen, wo die Männer unter sehr schlechten Bedingungen leben mussten. Nach dem Dokumentarfilm unterhielten wir uns über die Geschichten der Insassen und allgemein über dieses Arbeitslager, das ein Außenlager des KZ Natzweiler im Elsaß war.

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Auf dem Friedhof ruhen 1342 Opfer des KZ-Vaihingen

Kurz darauf sind wir mit der gesamten Klasse zum KZ-Friedhof gegangen. Als wir auf dem Friedhof ankamen, durften wir uns zuerst umschauen. Es war sehr ungewohnt, weil dieser Friedhof viele Unterschiede zu unseren Friedhöfen hat. Zum Beispiel stehen auf den Grabsteinen keine Namen, sondern Zahlen, weil die Leichen vorher in Massengräbern lagen und die Menschen nicht eindeutig identifiziert wurden. Auf dem Friedhof zu stehen, wo früher Massengräber waren, war schockierend. Zum Schluss haben wir noch eine Schweigeminute für die Opfer abgehalten. Es war eine interessante und schockierende Erfahrung sowohl für uns als auch für unsere Lehrer.

Tamara Ziegert, Nadine Gulz, 10Rb

 

Schülerversammlung 2016

Am Freitag, 07. Oktober 2016 haben sich alle Schülerinnen und Schüler der Realschule  zur Schülerversammlung in der 1. und 2. Stunde in der Turn- und Festhalle eingefunden. Nach einer kurzen Begrüßung durch Schulleiter Herr Samietz und Verbindungslehrerin Frau Dieter-Herbst nutzten unsere letztjährigen Schülervertreterinnen Jenna und Marina die Gelegenheit für einen kleinen Rückblick auf die Projekte der SMV im  Schuljahr 15/16. Besonders hervorzuheben sind hierbei die Organisation unserer Schuldisco und des Talentabends ebenso wie die Gestaltung und Einführung des Schulpullis und T-Shirts.

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Im Anschluss an die Präsentation wurden Frau Anger und erneut Frau Dieter-Herbst als Verbindungslehrerinnen mit großer Begeisterung von der Schülerversammlung gewählt. Eine schöne Bestätigung für die geleistete Arbeit mit der SMV im letzten Schuljahr.

Die Schülersprecherwahl war dann das anschließende Highlight. Alle Kandidatinnen und Kandidaten erhielten die Möglichkeit sich und ihre Motivation für die Kandidatur in einer Kurzpräsentation der Schulversammlung vorzustellen. Sehr erfreulich war, dass sich mit Laura, Emre und Jan auch Schüler der Jahrgangsstufe 7 sehr souverän präsentierten. Die Abstimmung erfolgt anschließend in geheimer Wahl.

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Insgesamt wurden 515 gültige Wahlzettel ausgewertet und das Ergebnis von Judith Umbach über die Lautsprecheranlage verkündet. Im Amt bestätigt wurden Jenna Trentowski als Schülersprecherin und Marina Cheraki als ihre Stellvertreterin aus der Klasse 10Ra. Dritter Schülersprecher wurde aus der 10Rc Marlo Mack. Als weiterer Vertreter der Schüler wird Andreas Irmler aus der 10Ra an der Schulkonferenz teilnehmen.